Was ist ‚mindful movement‘?

Oft sehe ich Fragezeichen in meinem Gegenüber, wenn ich von ~mindful movement~ spreche oder aber es wird direkt mit Yoga, Meditation, ThaiChi oder ähnlichem in Verbindung gebracht.

Das ist auch richtig, ja. 

Doch für mich ist ~mindful movement~ JEDE Form der Bewegung. 

Körperlich, geistig, spirituell, emotional etc.

Was dabei für mich immer zentral ist: Achtsamkeit, Bewusstsein & Intention.

Nehmen wir das Beispiel körperliche Bewegung.

JEDE Form der Bewegung ist ~mindful~, wenn ich dabei Folgendes berücksichtige:

 

1 Ich bewege mich nur in der Art, wie es mir Spaß macht.

Das kann Yoga sein, laufen, wandern, spazieren und neuerdings auch Tennis sein. Ich probiere Dinge aus und wenn ich merke, das ist nichts für mich, wie in meinem Fall HIIT, dann mache ich es auch nicht, nur weil es der neuste Trend ist und hochgelobt wird. Denn damit kommen wir gleich zu Punkt 2.

 

2 Ich kenne meine Intention.

Ich weiß, warum ich mich gerade bewege. Das können die verschiedensten Gründe und Intentionen sein. Und oftmals ist es auch tagesabhängig. Meistens bewege ich mich, um meinem Körper etwas Gutes zu tun, um mir selbst etwas Gutes zu tun, weil es mir Spaß macht, weil ich mich auspowern möchte, weil ich an die frische Luft möchte oder um mich zu erden und meine Gedanken zu sammeln. Oder weil ich mich einfach nach einer Runde Yoga, Tennis oder Laufen gut fühle. Zu sehen, was mein Körper alles kann und dankbar zu sein. Und weil ich meinen Körper liebe und weiß, dass er Bewegung braucht. Und weil ich mich liebe und weiß, dass ich Bewegung brauche.

Wenn für dich die primär die Intention ist, abzunehmen, fitter zu werden oder Muskeln aufzubauen, dann ist es auch völlig super. 

Für mich gehört es nicht mehr dazu. Manche Dinge sind einfach Nebeneffekte, aber nicht meine Intention. 

 

3 Ich mache mir meine Intention ständig bewusst.

Ich rufe mir meine Intention immer wieder in Erinnerung und ins Bewusstsein. Denn so komme ich immer wieder zu einem sanften Umgang mit mir zurück, vor allem wenn ich merke, dass ich gerade zu ehrgeizig oder hart mit mir und meinem Körper werde. Das deckt sich mit Punkt 4.

 

4 Ich höre auf die Signale meines Körpers.

Wenn ich merke, dass mein Körper erschöpft ist oder an seine Grenzen kommt, dann höre ich auf, nehme mich zurück oder fange erst gar nicht an. Wenn ich erkältet bin, mache ich Pause und gönne meinem Körper und mir die Ruhe, die er braucht. Und andersrum: wenn ich merke, mein Körper will mehr, dann höre ich auf ihn. 

Keine Quälerei. Kein Zwang. Kein Muss. 

Was ist ‚mindful movement‘ für dich?

 

-leonie anna

 

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